Unterlagen im Erbfall

Wenn Ordner plötzlich Fragen aufwerfen

Nach einem Todesfall weiß oft niemand, was in den Unterlagen steckt. Ich sortiere, digitalisiere und beschrifte den Nachlass – damit Sie in Ruhe entscheiden können.

Bevor Sie aufräumen

Bitte nichts wegwerfen

Der Impuls ist verständlich: Platz schaffen, die Wohnung räumen. Doch in den Ordnern stecken Antworten, die Sie in den nächsten Monaten brauchen werden.

  • Die letzte Steuererklärung

    Die Einkommensteuererklärung für das Todesjahr – und offene Vorjahre – müssen in der Regel die Erben abgeben. Dafür brauchen Sie Rentenbescheide, Belege und Rechnungen.

  • Erben haften für Steuerschulden

    Mit dem Erbe gehen auch Steuerschulden des Verstorbenen auf die Erben über. Ob es welche gibt, zeigen nur die Unterlagen.

  • Sechs Wochen für die Ausschlagung

    Ob Sie ein Erbe annehmen oder ausschlagen, müssen Sie in der Regel binnen sechs Wochen entscheiden, nachdem Sie davon erfahren haben. Dafür brauchen Sie einen Überblick über Vermögen und Schulden.

  • Anzeige beim Finanzamt

    Ein Erbe ist dem Finanzamt grundsätzlich innerhalb von drei Monaten anzuzeigen – auch dann, wenn am Ende keine Erbschaftsteuer anfällt.

  • Rente und Versicherungen

    Rentenversicherung, Lebens- und Sterbegeldversicherungen verlangen Nachweise – Versicherungsnummern, Policen, Bescheide. Auch für eine mögliche Hinterbliebenenrente.

  • Vergessene Konten und Verträge

    Ein altes Sparbuch, ein Bausparvertrag, eine Zeitschrift im Abo: Oft weisen nur Kontoauszüge und Briefe darauf hin.

  • Persönliche Daten schützen

    Kontoauszüge, Arztbriefe und Bescheide gehören nicht ins Altpapier. Was nicht mehr gebraucht wird, sollte später sicher vernichtet werden.

Ratgeber: Welche Unterlagen eines Verstorbenen Sie aufbewahren sollten

Wenn Sie es nicht für sich tun – dann für die letzte Steuererklärung. Dort zählt jede Rechnung.

Ein Rechenbeispiel

Was ist ein Ordner dann wert?

Pflegedienst, Haushaltshilfe, Handwerker: Solche Rechnungen können die Steuer für das letzte Lebensjahr senken. Aber nur, wenn man sie findet.

Beispiel

Im letzten Lebensjahr Ihrer Mutter kamen regelmäßig ein Pflegedienst und eine Haushaltshilfe (3.000 € Arbeitskosten) und ein Handwerker hat das Bad umgebaut (800 € Lohnanteil).

Haushaltsnahe Dienstleistungen / Pflege im Haushalt 20 % von 3.000 €
600 € weniger Steuer
Handwerkerleistungen 20 % von 800 €
160 € weniger Steuer
Mögliche Ersparnis
bis zu 760 €
Kosten für das Digitalisieren dieses Ordners
38 €

Vereinfachtes Beispiel. Die Steuerermäßigung wirkt nur, soweit Einkommensteuer angefallen ist – bei geringen Renten kann sie geringer ausfallen oder entfallen. Voraussetzung sind Rechnung und Überweisung. Krankheits- und Pflegekosten können außerdem als außergewöhnliche Belastungen zählen. Keine Steuerberatung – bitte fragen Sie Ihren Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein.

Mit Ihren eigenen Zahlen

Nur Ihr eigener Anteil – was die Pflegekasse direkt bezahlt hat, zählt nicht.

Haushaltsnahe Dienstleistungen / Pflege 20 % · höchstens 4.000 € im Jahr
600 €
Handwerkerleistungen 20 % · höchstens 1.200 € im Jahr
160 €
Mögliche Ersparnis
bis zu 760 €
Ein Ordner Nachlass-Überblick
38 €

Vereinfachtes Beispiel. Die Steuerermäßigung wirkt nur, soweit Einkommensteuer angefallen ist – bei geringen Renten kann sie geringer ausfallen oder entfallen. Voraussetzung sind Rechnung und Überweisung. Krankheits- und Pflegekosten können außerdem als außergewöhnliche Belastungen zählen. Keine Steuerberatung – bitte fragen Sie Ihren Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein.

Ablauf

So helfe ich Ihnen

Sie bestimmen das Tempo. Ich erkläre jeden Schritt vorher und nehme mir Zeit für Ihre Fragen.

  1. Gespräch

    Wir sprechen in Ruhe darüber, was vorhanden ist und was Sie brauchen – gern auch bei Ihnen zu Hause oder in der Wohnung des Verstorbenen.

  2. Abholung

    Ich hole alle Ordner und losen Papiere ab. Sie müssen nichts vorsortieren.

  3. Digitalisieren mit Ablageplan „Nachlass“

    Jeder Brief wird gescannt und mit Datum, Absender und Thema beschriftet – sortiert in diese Bereiche:

    • Steuer
    • Rente
    • Versicherungen
    • Banken & Konten
    • Verträge & Abos
    • Gesundheit & Pflege
    • Wohnung
  4. Übergabe

    Sie erhalten einen verschlüsselten USB-Stick und eine gedruckte Übersicht. Auf Wunsch eine Kopie für jedes Geschwisterteil und eine „Steuermappe“ mit allen Belegen des letzten Jahres. Die Originale bekommen Sie vollständig zurück.

Paket

Nachlass-Überblick

Nachlass-Überblick

beschriftet, sortiert und durchsuchbar

38 €pro Ordner
(bis ca. 400 Blatt)

Getackerte Unterlagen +7 € pro Ordner. Verschlüsselter USB-Stick 19 €. Den Festpreis nenne ich Ihnen nach unserem Gespräch – vorher entstehen keine Kosten.

  • Alle Leistungen des Pakets Komplett: jedes Dokument als durchsuchbare PDF, beschriftet mit Datum, Absender und Thema
  • Abholung an der Bergstraße
  • Ablageplan „Nachlass“ und gedruckte Übersicht
  • Steuermappe als eigener Ordner
  • Liste „Verträge, die gekündigt werden müssen“
  • Liste „Hinweise auf Konten und Versicherungen“ – aus dem Archiv erstellt

Vertraulichkeit

Was Sie mir anvertrauen, bleibt bei mir

  • Ich bearbeite alle Unterlagen offline an meinem Arbeitsplatz. Nichts wird in eine Cloud hochgeladen.
  • Vor Beginn unterzeichnen wir eine Verschwiegenheitsvereinbarung.
  • Die Unterlagen lagere ich in einem abschließbaren Raum, die Dateien nur auf einem verschlüsselten Datenträger.
  • Nach der Übergabe lösche ich meine Arbeitskopie – nachweisbar.

Häufige Fragen

Was Angehörige oft fragen

Was darf ich wegwerfen?

Am besten zunächst nichts. Werbung, Kataloge und doppelte Kopien können weg. Alles von Banken, Versicherungen, Behörden, Ärzten, der Rentenversicherung oder dem Vermieter sollten Sie aufheben, bis der Nachlass geregelt und die letzte Steuererklärung abgeschlossen ist. Urkunden und Testamente bleiben immer im Original.

Wie lange sollte ich die Unterlagen aufbewahren?

Mindestens so lange, bis der Nachlass abgewickelt ist und alle Steuerbescheide für den Verstorbenen endgültig sind. Das kann mehrere Jahre dauern. Rechnungen über Handwerkerleistungen an Haus oder Wohnung sollten Sie mindestens zwei Jahre aufheben, Unterlagen mit steuerlicher Bedeutung im Zweifel zehn Jahre. Im Einzelfall hilft Ihnen Ihre Steuerberatung.

Was kostet es?

Der Nachlass-Überblick kostet 38 € pro Ordner (bis ca. 400 Blatt), die Abholung an der Bergstraße ist enthalten. Für getackerte Unterlagen kommen 7 € pro Ordner hinzu. Den Festpreis nenne ich Ihnen nach unserem ersten Gespräch – das Gespräch selbst ist kostenlos.

Kommen Sie ins Haus?

Ja. Das erste Gespräch führe ich gern bei Ihnen zu Hause oder in der Wohnung des Verstorbenen. Die Ordner nehme ich anschließend mit und bringe sie Ihnen vollständig zurück.

Kontakt

Rufen Sie mich an, wenn Sie so weit sind. Es gibt keine Eile.

0176 85914631

Erreiche ich Sie nicht sofort, rufe ich zurück. Oder schreiben Sie mir – auch ein Brief ist willkommen.

Wie darf ich Sie erreichen?